Lewis Capaldi - Divinely Uninspired To A Hellish Extent

Lewis Capaldi - Divinely Uninspired To A Hellish Extent

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Seine Single „Someone You Loved“ stürmt weltweit die Herzen und Charts, das emotionale Musikvideo dazu mit Peter Capaldi (Dr. Who) in der Hauptrolle steht schon bei mehr als 20 Millionen Views, die Vorfreude auf sein Debüt-Album ist riesig. Und jetzt ist es endlich da! ''Divinely Uninspired To A Hellish Extent'' nennt sich das in anderthalb Jahren in London, New York und Los Angeles entstandene Werk. Den Titel könnte man ungefähr übersetzen mit "In höllischem Maße göttlich uninspiriert" - aber zum Glück bezieht sich der Name nicht auf die Qualität des Inhalts.

Seine Single „Someone You Loved“ stürmt weltweit die Herzen und Charts, das emotionale Musikvideo dazu mit Peter Capaldi (Dr. Who) in der Hauptrolle steht schon bei mehr als 20 Millionen Views, die Vorfreude auf sein Debüt-Album ist riesig. Und jetzt ist es endlich da! ''Divinely Uninspired To A Hellish Extent'' nennt sich das in anderthalb Jahren in London, New York und Los Angeles entstandene Werk. Den Titel könnte man ungefähr übersetzen mit "In höllischem Maße göttlich uninspiriert" - aber zum Glück bezieht sich der Name nicht auf die Qualität des Inhalts. Der Albumtitel meint viel mehr die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens. Liebe, Verlust & Herzschmerz verpackt Lewis Capaldi ergreifend und dennoch für jedermann nachvollziehbar in fesselnde Lyrics und seine einzigartige, charakterliche Stimme. „Meine einzige Hoffnung für dieses Jahr“, sagt Lewis Capaldi, „ist es ein Album rauszubringen, das nicht vollkommen floppt. Live für so viele Menschen wie möglich spielen zu können. Nicht zu sterben. Und vielleicht eine Fitness DVD rauszubringen. Das wäre doch schön.“ Sein musikalischer Werdegang verlief noch ganz old-school. Mit neun Jahren bekam Lewis die erste eigene Gitarre, seinen ersten Song schrieb er mit elf. In diesem Alter begann Lewis Capaldi auch in der Glasgower Kneipenszene aufzutreten. „Alle waren nett zu mir, weil ich elf war, und dachten wohl: Ach sieh dir den an, süß, los Kleiner“, blickt er zurück. „Aber dann kam die Pubertät und die Leute dachten sich dann eher: der ist nicht mehr so süß, der sieht sogar ziemlich dämlich aus.“ Dennoch fasste er einen Plan: „Ich dachte mir, wenn ich über Nacht musikalisch durchstarte, kann ich die Schule schmeißen!“ Lewis Capaldi hatte nicht die besten Schulnoten, sondern war eher der Typ Klassenclown, und falls es mit der Musik nichts geworden wäre, wäre er wohl Verkäufer geworden (oder Elektriker, Klempner, Heizungsingenieur). „Ich hatte nie wirklich ein Ziel, ich wollte nur Musik spielen und damit irgendwie meinen Lebensunterhalt verdienen“. Als er 19 war lernte er schließlich sein heutiges Management kennen, nachdem es auf YouTube Videos von Lewis entdeckte, in denen er Songs in seinem Kinderzimmer singt. Im März 2017 veröffentlichte Lewis Capaldi seine erste Single „Bruises“, der Song wird getragen von seiner urtümlichen, intimen, kratzigen Stimme, die voller Emotion ist. „There must be something in the water,“ fleht er, „cause everyday it’s getting colder.“ Das Stück verbreitete sich weltweit wie ein Lauffeuer und sammelte fast über Nacht 25 Millionen Spotify Streams. „Bruises“ entwickelte sich zum schnellst-gestreamten Track eines Künstlers ohne Plattenlabel. „Ich habe überhaupt keine Ahnung wie das passiert ist“, überlegt Capaldi. „Aber ich nehme es so wie es kommt! Es war eine Nummer Eins in Amerika auf Spotify. Ich erinnere mich, dass ich schlafen gegangen bin und als ich morgens aufwachte war mein Handy am Durchdrehen vor lauter verpassten Anrufen und Nachrichten.“ Nur wenige Monate später unterschrieb er seinen Plattenvertrag bei Vertigo Berlin (Universal Music) und veröffentlichte im Oktober 2017 seine Debüt EP „Bloom“. Ab diesem Momentan war Lewis Capaldi nicht mehr aufzuhalten: er verkaufte weit über 160.000 Konzerttickets und verzeichnete über 400 Millionen Streams. Und dann sind da auch noch all die Nominierungen („BBC Sound Of 2018“, „Brit‘s Critics‘ Choice Award 2019“) und gewonnenen Preise (vier in Schottland, z.B. „Breakthrough Artist Of The Year 2018“ bei den Scottish Music Awards und „MTV Brand New 2019“).

Tracklist / Infos

01. Grace

02. Bruises

03. Hold Me While You Wait

04. Someone You Loved

05. Maybe

06. Forever

07. One

08. Don't Get Me Wrong

09. Hollywood

10. Lost on You

11. Fade

12. Headspace

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